AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

für Coaching und Seminare

Praxis für Systemische Beratung, Olaf Pieck, Arndtstraße 29, 49080 Osnabrück,
Tel: 0541/998 998 74, mail@systemische-beratung-os.de

1.     Geltungsbereich

1.1   Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte des Coaching / Seminar-Veranstalters nach diesem Vertrag mit seinem Vertragspartner, nachstehend „Teilnehmer*innen“ genannt.

1.2   Änderungen dieser Geschäftsbedingungen werden den Teilnehmer*innen schriftlich bekannt gegeben. Sie gelten als genehmigt, wenn diese nicht in Textform Widerspruch erheben. Teilnehmer*innen müssen den Widerspruch innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntgabe der Änderungen an den Veranstalter absenden.

2.     Vertragsgegenstand

2.1   Der Veranstalter bietet Coachingveranstaltungen und Seminare an. Diese können von maximal zwölf Teilnehmer*innen besucht werden. Eine genaue Bezeichnung und Auflistung des Leistungsangebots wird von dem Veranstalter unter anderem in seinen Geschäftsräumen, seiner Internetpräsenz, Flyern und vom Veranstalter sonstig genutzten Medien (Facebook, Instagram, XING, etc.) bekannt gegeben.

2.2   Grundlegender Gegenstand des Vertrages/Aufgabenbezeichnung:

                 Teilnahme am Seminar Achtsamkeit Osnabrück

                 Insbesondere wird vereinbart:

                 1.       Wahrnehmungsgespräch

                 2.       zehn Seminarabende

                 3.       Abschlussgespräch

2.3   Zusatzmodule

2.3.1         Seminarbegleitendes Coaching
Alle Teilnehmer*innen des Seminars können als Zusatzmodul ein seminarbegleitendes Coaching buchen. Das Coaching kann bei einem Trainer der Wahl aus dem Team Achtsamkeit Osnabrück erfolgen. Jede Coachingstunde wird erfasst und durch den Veranstalter mit 75 € / je Zeitstunde anteilig in Rechnung gestellt. Das Abschlussgespräch findet dann in der Regel auch beim Coach statt, der auch das seminarbegleitende Coaching übernommen hat.

2.3.3         Herzratenvariabilitätsmessung
Das Zusatzmodul Herzratenvariabilitätsmessung wird von dem Heilpraktiker Ingo Grasnick durchgeführt und auch von diesem in Rechnung gestellt.

3.     Zustandekommen des Vertrages

3.1   Ein Vertrag mit dem Veranstalter kommt zustande, durch die Übermittlung und Bestätigung der ausgefüllten und unterschriebenen Teilnahmeerklärung auf dem Postweg, per Fax, per elektronische Post oder durch mündliche Absprache und anschließendem Nachreichen einer schriftlichen Teilnahmeerklärung.

3.2   Alle Teilnehmer*innen erhalten nach Eingang der verbindlichen Teilnahmeerklärung eine schriftliche Bestätigung darüber, ob seine Teilnahme möglich ist, die Veranstaltung bereits ausgebucht ist oder die Veranstaltung aus organisatorischen Gründen nicht stattfinden kann.

3.3   Der Veranstalter behält sich vor, sollten sich im Wahrnehmungsgespräch Aspekte zeigen, die eine förderliche Durchführung des Seminars hindern, einseitig die Teilnahmebestätigung zurück zu ziehen. Allen Teilnehmer*innen werden die vollständigen Kosten des Seminars erstattet. Alle Teilnehmer*innen haben das Recht, Informationen zu den Gründen der Beendigung einzuholen.

3.4   Die Teilnahmeerklärung ist verbindlich und kann nur nach Absprache mit dem Veranstalter gegenstandslos erklärt werden.

3.5   Bei einer Gruppenanmeldung, beispielsweise im Falle einer betrieblichen Fortbildung, schließt der Veranstalter mit der für alle Teilnehmer*innen verantwortlichen bzw. mit der weisungsberechtigten Person einen Teilnahmevertrag über und für die Gruppe ab. Diese ist ebenfalls verbindlich.

3.6   Der Veranstalter behält sich vor, bis zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn, die Durchführung der Veranstaltung – nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten – abzusagen bzw. zu kündigen, sofern das Buchungsaufkommen für diese Veranstaltung so gering ist, dass die entstehenden Kosten bezogen auf diese Veranstaltung, eine Überschreitung der wirtschaftlichen Opfergrenze bedeuten würden.

3.7   Das Rücktrittsrecht besteht für den Veranstalter jedoch nur, wenn er die zu dem Rücktritt führenden Umstände nachweisen und allen Teilnehmer*innen ein vergleichbares Ersatzangebot unterbreitet hat. Die gezahlte Teilnahmegebühr wird unverzüglich zurückerstattet.

3.8   Zusätzlich erstattet der Veranstalter pauschal den Buchungsaufwand der Teilnehmer*innen, sofern diese von dem Ersatzangebot keinen Gebrauch machen.

4.     Vertragsdauer und Vergütung

4.1   Der Vertrag beginnt und endet am spezifisch und individuell vereinbarten Zeitpunkt.

4.2   Zahlungsmodalitäten: Die Teilnahmegebühr für die jeweilige Veranstaltung richtet sich nach der aktuellen Preistabelle des Veranstalters zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.

                 Der Teilnehmer kann per

                       Paypal

                       Barzahlung

                       Überweisung der Rechnung

                 seiner Zahlungspflicht nachkommen.

                 Besondere Zahlungsbedingungen: Ratenzahlung ist nach Vereinbarung möglich.

4.3   Sämtliche Zahlungen sind 14 Tage nach Rechnungsstellung ohne jeden Abzug fällig. Bei Überschreitung der Zahlungstermine steht dem Veranstalter ohne weitere Mahnung ein Anspruch auf Verzugszinsen in Höhe von 2% – über dem Referenzzinssatz der Europäischen Zentralbank gemäß dem Diskontsatz-Überleitungsgesetz – zu. Das Recht der Geltendmachung eines darüberhinausgehenden Schadens bleibt unberührt.

4.4   Barauslagen und besondere Kosten, die dem Veranstalter auf ausdrücklichen Wunsch der Teilnehmer*innen entstehen, werden zum Selbstkostenpreis berechnet.

4.5   Sämtliche Leistungen des Veranstalters erfolgen ohne Ausweis der Umsatzsteuer nach §19 UStG, mit Ausnahme der Herzratenvariabilitätsmessung von Heilpraktiker Ingo Grasnick, sofern diese außerhalb seiner Praxisräume durchgeführt wird.

5.     Leistungsumfang und nicht in Anspruch genommenen Leistungen

5.1   Der Leistungsumfang richtet sich nach dem jeweiligen Vertrag zwischen dem Veranstalter und dem/der Teilnehmer*in.

5.2   Werden einzelne Leistungen durch eine(n) Teilnehmer*in nicht in Anspruch genommen, so behält sich der Veranstalter vor, dennoch die gesamte Teilnahmegebühr in Rechnung zu stellen. Dies gilt nicht, wenn der/die Teilnehmer*in den Nachweis erbringen kann, dass kein oder lediglich ein geringer Schaden entstanden ist.

             Im Krankheitsfalle oder bei dem Vorliegen Höherer Gewalt stellt der Veranstalter die vereinbarte Leistung nicht in Rechnung.

6.     Allgemeine Teilnahmebedingungen

6.1   Der/die Teilnehmer*in verhält sich vertragswidrig, wenn er/sie ungeachtet einer Abmahnung die Veranstaltung nachhaltig stört, oder wenn er/sie sich in erheblichem Maße entgegen der Guten Sitten verhält, so dass ein reibungsloser Ablauf der Veranstaltung nicht gewährleistet werden kann. In diesem Fall behält sich der Veranstalter vor, den/die Teilnehmer*in von der Veranstaltung auszuschließen. Der Veranstalter behält sich vor, die Teilnahmegebühr in Rechnung zu stellen. Der Nachweis eines geringeren Aufwandes bleibt allen Teilnehmer*innen unbenommen

6.2   Der Seminarleiter/Coach/Trainer ist gegenüber den Teilnehmer*innen für die Dauer und im Rahmen der Veranstaltung weisungsbefugt.

6.3   Alle Teilnehmer*innen unterschreiben eine separate Haftungsfreizeichnung bezüglich Personen- und Sachschäden aufgrund der Teilnahme am Seminar/Coaching/Training.

6.5   Alle Teilnehmer*innen verpflichten sich, nicht unter Einfluss von Alkohol oder sonstigen Betäubungsmitteln zu stehen, die die Reaktionsfähigkeit und das Körperbefinden beeinträchtigen können. Bei Verstößen hiergegen ist der Veranstalter berechtigt, Teilnehmer*innen von der Veranstaltung auszuschließen.

6.6   Vor der Veranstaltung muss der Trainer/Coach/Seminarleiter des Veranstalters über relevante gesundheitliche Probleme und etwaige Erkrankungen informiert werden, damit der / die entsprechende Teilnehmer*in bestmöglich vor Schaden bewahrt werden kann.

6.7   Bei erkennbaren gesundheitlichen Problemen ist der Veranstalter berechtigt, den/die betreffende(n) Teilnehmer*in von der Veranstaltung auszuschließen. Der Veranstalter behält sich vor, die Teilnahmegebühr anteilig in Rechnung zu stellen. Der Nachweis eines geringeren Aufwandes bleibt allen Teilnehmer*innen unbenommen.

6.9   Veranstaltungen und Seminare, gerade solche im sog. Outdoorbereich sind nie ohne ein Restrisiko. Gegen einen Unfall und Bergung sind alle Teilnehmer*innen nur im Rahmen deren eigener Unfallversicherung versichert.

7.     Verschwiegenheitspflicht beiderseitig

7.1   Der Veranstalter verpflichtet sich, während der Dauer einer Veranstaltung und auch nach deren Beendigung, über alle Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse aller Teilnehmer*innen /Auftraggeber*innen Stillschweigen zu bewahren.

7.2   Alle Teilnehmer*innen des Seminars verpflichten sich, während der Dauer einer Veranstaltung und auch nach deren Beendigung, über alle Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des Auftraggebers Stillschweigen zu bewahren. Alle Informationen über die weiteren Teilnehmer*innen werden als streng vertraulich betrachtet und keinen Dritten mündlich, fernmündlich und schriftlich mitgeteilt. Bei Verstoß der Verschwiegenheitspflicht, können Teilnehmer*innen von der weiteren Durchführung des Seminars ausgeschlossen werden.

8.     Haftung

8.1   Der Veranstalter haftet in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Bestimmungen. Die Haftung für Garantien erfolgt verschuldensunabhängig. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Veranstalter ausschließlich nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes, wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder wegen der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Der Schadensersatzanspruch für die leicht fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit gehaftet wird. Für das Verschulden von Erfüllungsgehilfen und Vertretern haftet der Veranstalter in demselben Umfang.

8.2   Die Regelung des vorstehenden Absatzes (8.1) erstreckt sich auf Schadensersatz neben der Leistung, den Schadensersatz statt der Leistung und den Ersatzanspruch wegen vergeblicher Aufwendungen, gleich aus welchem Rechtsgrund, einschließlich der Haftung wegen Mängeln, Verzugs oder Unmöglichkeit.

8.3   Alle Teilnehmer*innen tragen eigenständig Sorge für mitgebrachte Wertgegenstände und Bekleidung. Bei Verlust oder Beschädigung kann keine Haftung übernommen werden.

9.     Sonstige Bestimmungen

Nicht vereinbart

Olaf Pieck, trigemos – Praxis für Systemische Beratung,   Osnabrück, 21.03.2020